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Kurzbiografie von Walter Schmarje

geb. am 16. August 1872

1887 beginnt er mit 15 Jahren eine Bildhauerausbildung in einer Steinmetzwerkstatt in Hamburg

1891 wechselt er mit 19 Jahren auf die Akademie der Künste in Berlin

1892 wird er Schüler und Gehilfe von Professor Nikolaus Geiger 
(Baudenkmäler wie der Kyffhäuser)

nach dem Tode Geigers wird Walter Schmarje Meisterschüler bei Reinhold Begas.

1899 Aufenthalt in Georgenborn bei Wiesbaden (Bau eines Brunnens)

im März 1900 nimmt er an einer achtwöchigen Militärübung teil (als Reserveoffizier bei dem Eisenbahnbauregiment I). In seiner Freizeit konnte er in seinem Atelier arbeiten. Es entstehen im wesentlichen zwei Arbeiten: der „kleine verliebte Faun“ und eine größere Naturstudie eines 15jährigen Knaben.

am 07.08.1900 heiratete er in Mediasch (Siebenbürgen) Hermine Mathilde Ipsen. Sie stirbt am 29.12.1951 in Neubukow in Mecklenburg im Hause ihrer Tochter.
 

am 21.09.1901 wird seine Tochter Inge-Ellen in Berlin – Wilmersdorf geboren, sie stirbt am 27.12.1990 in Hamburg.
 

1903 wird Walter Schmarje der Rompreis der Stadt Berlin verliehen

während eines einjährigen Romaufenthaltes entsteht „das römische Mädchen“ (verschollen) und der „Piastrellaspieler“

nach seiner Rückkehr aus Rom wird er als Lehrer an das Kunstgewerbemuseum in Berlin berufen

1906 Ruf als Professor nach Königsberg. Er bleibt jedoch in Berlin und wird

1908 Professor und Leiter der Bildhauerklasse am Kunstgewerbemuseum

1912 Schmarje zieht mit seiner Familie nach Zehlendorf in das von Prof. Paul Mebes erbaute Landhaus in die Millinowskistraße. Die Stukkaturen in diesem Hause wurden im Auftrage Schmarjes, von seinem Schüler Reyer nach vorgegebenen Zeichnungen angefertigt.
Gedenktafel am Wohnhaus von Walter Schmarje
 

am 20.09.1912 Sohn Detlev wird geboren. Er stirbt bei einem Bombenangriff am 03.03.1943 in Norwegen, wo er als Bergbauingenieur tätig war.

1912/13 Schmarje wird vom Erbauer des Stadions, Geheimrat Mach, als Leiter mit der figürlichen und plastischen Ausschmückung desselben betraut. Viele, der zur Eröffnung hergestellten Gipsmodelle namhafter Künstler sind durch Witterungseinflüsse zerstört worden. Nur die beiden für Geheimrat Mach und Viktor von Podbielski in die Wände eingelassenen Epitaphien wurden gleich ausgeführt und sind als solche noch erhalten.
 

1914 es entsteht das Denkmal „der Trommler“ in Erinnerung an die Freiheitskriege
 

am 02.08.1914 meldet sich Schmarje als Reserveoffizier bei der Eisenbahnbaukompanie und rückt im September 1914 ein. Die Kriegsjahre verbringt er zunächst in Frankreich.
 

Bis zu seiner eigenen Einberufung leitet Reyer die Bildhauerklasse in Berlin
 

1916 Schmarjes Einheit wird nach Makedonien verlegt. (Im gleichen Jahr vermietet seine Frau das Haus in der Millinowskistr. an Konsul Schleyer und siedelt mit den Kindern nach Mediasch (Siebenbürgen) zu ihren Eltern über.) In Makedonien arbeitet Schmarje wieder als beaufsichtigender Offizier bei Bahn- und Brückenbau. In einem Brief vom 05.04.1917 beschreibt Schmarje seine Situation so:
„Hier kann ich trotz der freien Stunden nichts arbeiten und das geht nun schon im dritten Jahr so. Dieses beständige Überdenken und Korrigieren des früheren Lebens und Schaffens ist eine furchtbare Qual.“
 

Kurze Zeit später, im Juni 1917 wird er von dem Gräberverwaltungsoffizier Hptm. Rehm beauftragt in Veles eine Kunststeinwerkstatt einzurichten. Ein Schüler Schmarjes bringt aus Berlin Werkzeuge und Zeichenmaterialien. Es entstehen viele Zeichnungen und Modelle von Grabmalen (einige Fotografien sind noch erhalten)
 

im Juli des selben Jahres findet in Dresden eine Beratung aller künstlerischen Beiräte der Gräberverwaltung statt, an der auch Schmarje teilnimmt (Brief vom 15.07.1917)
 

ebenfalls 1917 entstehen Entwürfe für den Ehrenfriedhof in Mediasch (siehe Foto) und desgleichen für Sofia im Auftrage der Gräberverwaltung Alt-Bulgarien
 

19.09.1917 Schmarje wird nach Nisch versetzt, wo er ebenfalls eine Kunststeinwerkstatt für die Gestaltung der Gefallenenfriedhöfe einrichtet.
 

Oktober 1917 Erkrankung an Paratyphus
 

07.02.1918 Schmarje wird offiziell als Bildhauer in die Gräberverwaltung berufen.
 

März 1918 Epitaph für die Kirch in Mediasch (s. Foto) Grabmal für Dr. Folkert in Mediasch (s. Foto)

1918 nach Waffenstillstand Rückzug der Kompanie. Die Werkstätten in Veles und Nisch müssen aufgegeben werden. Walter Schmarje kann außer seiner persönlichen Habe nichts an Modellen, Entwürfen und Zeichnungen mitnehmen.

November 1918 zurück in Berlin. Von dort fährt er nach Hamburg, um Besprechungen mit der Familie Wedell zu führen (Grabmal)

1919 Arbeiten an verschiedenen kleinen Bauaufträgen in seinem Atelier in der Prinz-Albrecht-Str. In einem Brief vom 5.12.1918 ist von einem Denkmal in Halberstadt (Kürassierdenkmal), einer Figur auf der Dürrenberger Brücke und einem „Roland“ (dekorative Säule) in Gardelegen die Rede.

Die Familie ist noch in Siebenbürgen. Schmarje sucht eine Wohnung, da das Haus noch vermietet ist. Am Anfang des Jahres ist die Familie wieder vereint und kann Ende des Jahres wieder in das Haus in der Millinowskistr. zurückkehren.
Berlin-Zehlendorf: Schmarjestraße Milinowskistraße

1921 im März verbringt Schmarje eine längere Erholungskur in Seefeld in Tirol

am 6.11.1921 stirbt Walter Schmarje an den Folgen eines Blutsturzes

 

Gedenktafel am Denkmal Der Trommler:

(Der Trommler) 1913 von Walter Schmarje

geb. 1872 Flensburg, gest. 1921 Berlin Zehlendorf

Die am Kriegsende beschädigte Skulptur

wurde 1987 restauriert und wieder aufgestellt mit Unterstützung der

Bank für Handel und Industrie AG

Der Trommler von Walter Schmarje mit Schmarje junior...


Werke von Walter Schmarje

Walter Schmarje Gedächnistafel in Berlin

 

 

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